In letzter Zeit häufen sich Berichte der nachfolgenden Art:
Ende Mai wurde ich auf der Straße in Trier von einer Frau angesprochen und gefragt ob ich gerne lese. Dies bejahte ich. Daraufhin erzählte sie mir ich könne 2 Monate kostenlos eine Zeitschrift meiner Wahl bekommen, völlig kostenlos – als Testkunde um Zeitungsausträger und deren Zuverlässigkeit zu testen. Sie füllte mit mir zusammen einen Zettel aus, den ich als Datei angefügt habe, ich bitte darum,dass jemand der noch die Rückseite hat diese auch hier reinstellt.
Auf mein Nachfragen wieso da steht, man bekomme dann noch 12 Monate kostenpflichtig antwortete die Dame das könne ich vergessen, das seiene Standardzettel aber es sei für mich nicht gültig da sie Auszubildende sei und mir gar keinen Vertrag zuschieben dürfe. Des weiteren fragte ich wieso meine Kontodaten benötigt werden, mir wurde geantwortet, dass sie diese brauche um zu überprüfen, ob ich bereits Kunde sei, da “Doppel-Gratisabos” nicht erlaubt sind.
Auch fragte ich, ob ich irgendwas abbestellen muss. Die Antwort war NEIN. Ich fragte nach ihrem Auftraggeber, sie nannte mir den deutschen Videoring.
Ca. 2 Wochen später (nach Ablauf des Widerrufszeitraums) erhielt ich ein Willkommensschreiben von der Pressevertriebszentrale zu einem 14 monatigem Abo des Stern. Sofort rief ich an und sagte das könne nicht so stimmen. Die Herrschaften sagten mir, ich müsse mich an den DVR wenden. Dies tat ich dann auch schriftlich, woraufhin ich lediglich von der PVZ eine Antwort bekam. In dieser stand, dass ich mich zu spät gemeldet habe und mein Abo somit volle 14 Monate auslaufen müsse. Und das obwohl ich geschrieben hatte, dass es sich um arglistige Täuschung gehandelt hat.
1. Wie ist die Problematik rechtlich zu würdigen ?
Zunächst ist festzuhalten, dass die betreffenden Firmen ganz offensichtlich selbst schon von einem bestehenden Widerrufsrecht ausgehen, da eine Widerrufsbelehrung auf der Rückseite des Anmeldebogens abgedruckt ist. Ein solches dürfte sich in den meisten Fälle unprobelamtisch aus § 312 I, Nr. 3 BGB iVm. § 355 BGB ergeben. Damit die Widerrufsfrist (in der Regel 14 Tage) zu laufen beginnt, muss die Widerrufsbelehrung in ordnungsgemäßer Weise erfolgen (§ 355 II BGB). Konkret bedeutet dies:
Die Belehrung genügt dem Gesetz nur, wenn sie in unübersehbarer Weise vom übrigen Text hervorgehoben ist (BGH NJW 1996, 1964, 1965; NJW 2004, 3183, 3184; NJW-RR 1990, 368, 370; NJW-RR 2004, 751, 752). Dies kann durch Fettdruck, größere Buchstaben oder eine abweichende Farbgebung geschehen, nicht jedoch im Wege bloßer Verwendung größerer Absätze oder grauer Unterlegung (BGH NJW-RR 2004, 751, 752; LG Gießen MDR 2000, 693, 694). Maßstab sind dabei stets die Erfordernisse des eingesetzten Kommunikationsmittels, und zwar in dem Zeitpunkt, zu dem der Verbraucher von der Belehrung anlässlich ihrer Aushändigung und ggf Unterzeichnung Kenntnis nehmen kann (BGH WM 2003, 204, 206). Quelle: Grothe, in: BeckOK BGB, § 355, Rn. 7
An dem Vorliegen dieser Voraussetzungen kann -zumindest nach den Schilderungen der Betroffenen- gezweifelt werden, was zur Folge hätte, dass keine Widerrufsfrist in Gang gesetzt wird. Die Beweislast dafür, dass eine Widerrufsfrist ordnungsgemäß in Gang gesetzt wurde, trifft jedenfalls nach § 355 II, S. 4 BGB den Unternehmer.
Er muss ferner beweisen, dass überhaupt ein Vertrag geschlossen wurde.
Auch hieran können Zweifel angemeldet werden, denn schließlich füllten die Betroffenen das Formular aus, in dem Glauben, sie erhielten eine Zeitschrift für 2 Monate gratis. Stattdessen bekommen sie ein kostenpflichtiges Abo mit einer Laufzeit von 14 Monaten, in welchem bloß die ersten beide Monate gratis sind (Stichwort: Dissens).
Als Fazit ergibt sich damit der Befund, dass die Chancen, sich aus diesem vermeintlichen Vertrag zu lösen, sehr gut sind.
2. Was kann man unternehmen?
In jedem Fall sollte der angebliche Vertrag sofort widerrufen werden.
Einen passenden Musterbrief findet man unter diesem Link (es sei darauf hingewiesen, dass wir natürlich keine Gewähr für die rechtliche Richtligkeit bzw. den Erfolg des Briefes übernehmen können).
Des Weiteren sollte bei der Bank die Lastschriftgenemigung widerrufen werden und bereits abgebuchte Beträge zurückgebucht werden (hier ist Eile geboten, da bestimmte Fristen einzuhalten sind).
Bereits zugesandte Zeitschriften sind zu sammeln und ggf. zurückzuschicken. Wie aus § 357 II BGB ersichtlich, trägt der Unternehmer die Kosten der Rücksendung.
Im Weiteren gilt: Bleiben Sie sturr, lassen Sie sich nicht von Mahnbescheiden von Inkassobüros oder Anwälten einschüchtern. Das wird in den allermeisten Fällen eine reine Drohkulisse sein.
Reagierten sollten Sie erst, wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid Ihnen zugeht. Dann genügt es, ein Häckchen bei “Ich widerspreche der Fordung” zu setzen und das Formular zurückzuschicken.
Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an RA Dosch von kLAWtext, der uns umfangreiche rechtliche Hilfestellung zu Erstellung dieses Artikels gab.
März 11th, 2010 11:59
Ich weiß nicht, was mich gestern geritten hat, aber jedenfalls bin ich auch darauf reingefallen (allerdings unter dem neuen Namen Gerd C. Meyd Handelsonderneming GmbH).
Eine sympathische junge Dame sprach mich am 10.03.2010 in der Essener Innenstadt an, ob ich nicht gerne dabei helfen würde Jugendliche auf ihre Zuverlässigkeit zu testen und als Dankeschön 8 Wochen lang eine Zeitschrift meiner Wahl gratis aus Restbeständen erhalten wolle. Aus irgend einem Grund habe ich tatsächlich meine Daten angegeben und unterschrieben.
Auf dem Weg nach Hause habe ich mir das ganze nochmal durchgelesen, und lediglich Hinweise auf ein 12 monatiges Abo gefunden. Am selben Abend habe ich noch gegoogelt und herausgefunden, was für ein Vollidiot ich doch war.
Direkt am Mittwoch Abend ging ein Widerruf per E-Mail (an info@pvz.de, eine mail adresse die ich im Zusammenhang mit dem Videoring gefunden habe) raus, auf den ich aber noch keine Antwort erhalten habe.
Morgen geht nochmal einer per Einschreiben raus.
Naja, aus Schaden wird man klug. Ich hoffe nur für die, dass die mir nicht nochmal über den Weg laufen…
März 11th, 2010 22:03
auf genau diese Frau bin auch ich heute hereingefallen!!!
Ich habe eine Mail geschrieben (Danke für die Adresse!), ebenfalls noch einmal eine an den Stern, da man ja nicht weiß, ob die auch eine Widerrufserklärung benötigen. Morgen geht dann noch ein Einschreiben mit Rückschein raus, dann an die Adresse Gerd C. Meyd.
So ein Mist!!!
März 12th, 2010 11:00
Meine Freundin hat jetzt auch das Problem, allerdings hat sie die Widerrufsfrist verpasst und auch schon den netten Brief bekommen. Beim Anruf bei der PVZ haben diese lediglich frech geantwortet, sie solle doch den Vertrag vorweisen, wo steht, sie würde die Zeitschrift allein 2 Monate erhalten um die Zuverlässigkeit der Austräger zu prüfen.
Der Link für den Musterbrief ist bereits kaputt. Kann jemand einen neuen posten ?
März 12th, 2010 17:04
Danke für eure Hinweise!
Scheint ja ein wirklich aktuelles Thema zu sein, heute waren sie in Weimar. Dort wurde ich auch geworben, mit derselben Argumentation. Zugpferd war die “schuelerbote-online.de” und natürlich die Jugendlichen, die als Zusteller geprüft werden sollen.
Auffallend war schon, dass Bankdaten abgefragt wurden, obwohl ganz (!) klar gesagt wurde, dass keine Kosten entstehen und sich das zwei-Monatige Probe-Abonnement nicht verlängert. Rechtlich alles ganz schwierig, v.a. weil es eben keinen Vertrag darüber gibt. Was unterschrieben wird ist das 1-Jahres-Abo der “Gerd C. Meyd Handelsonderneming GmbH” aus Limburg. (Die angebliche “schuelerbote-online.de” wird allerdings betrieben von “Sven Milschewski Verlagsservice” aus Gera…) Über den angeblichen Verein oder das Uni-Projekt steht nirgends etwas.
Dank eurer Posts bin ich gleich nochmal zurück gelaufen und habe meine Unterlagen erfolgreich zurückgefordert. Interessant ihre Reaktion: “Aber Gerd C. Meyd hat keine schlechte Presse…!” – Da war plötzlich nichts zu hören von einem Sozialen Projekt.
März 12th, 2010 17:25
Wie anfangs schonmal gepostet:
Es wurde ein “Haustürgeschäft” abgeschlossen. Daraus ergibt sich ein Widerspruchsrecht gem. § 312 BGB. Interessant ist dabei, dass das Widerspruchsrecht über die zwei Wochen hinaus bestehen bleibt (§ 355 Abs. 3 S. 1 BGB)!
März 12th, 2010 17:26
sorry, meine § 355 Abs. 3 S. 3 BGB
März 13th, 2010 16:02
Oh man die genau gleiche Geschichte ist mir gestern in Frankfurt passiert! Zum zweiten mal wurde ich angesprochen und dachte mir – gut, warum eigentlich nicht. ich hab schön öfter probe abos erhalten, bei denen immer alles gut geklappt hat. Eben habe ich dann nochmal den Zettel, den sie mir gegeben haben aus der manteltasche gezogen und habe mir eine Stude lang nur Vorwürfe gegen meine eigenen Blödheit durhc den Kopf gejagt. Was für einen Mist ich da wieder geglaubt hab!!
Ich werde ebenfalls direkt einen Widerruf-Brief schreiben und die email auch direkt. Es wäre schön, wenn mir irgendwer berichten könnte, ob der Widerruf angenommen und akzeptiert wird, man hört ja oft genug von den Briefkasten-Firmen, die sich geld unter den Nagel reißen und ansonsten gar nicht existieren.
Kann ich mir die Sorgen aus dem Kopf schlagen, wenn ich den Brief verschickt habe??
Wie verzweifelt müssen die armen jungen Menschen sein, die für die paar Mark unbekannte Menschen so hinters Licht führen?
März 13th, 2010 19:56
Auch mir ist das leider heute passiert… Aber anscheinend habe ich ja ganz gute Chancen, da raus zu kommen, da ich einen Widerruf schicken werde.
Jetzt meine Frage: Können die mit den Kontodaten, die man angegeben hat, irgendwas anderes anstellen??? Ich mein, wenn das schon solche Gauner sind, die einen so täuschen, dann können die doch sonstwas mit den Kontodaten machen?!?!
Und wofür brauchten die die Personalausweis-Nr??? Was kann man damit alles anstellen?
LG und danke für eure Antworten.,
März 13th, 2010 21:42
ey nein, ich hab das auch gemacht, weil ich dachte, bist du ma so nett… heute hab ich den zettel wiedergefunden, aber meine widerrufsfrist ist schon vorbei ._. ist es echt so, dass ich eigentlich mehr als 2 wochen habe , von wegen haustürgeschäft? was muss ich da machen, um es zu widerrufen??
lg
Kommentar:
Einfach mal ältere Beiträge durchlesen,
es gibt genug Musterschreiben wie man auch nach Ablauf der Frist aus dem Vertrag kommt.
MfG
Shad
März 15th, 2010 17:56
Hallo,
bei mir ist die Widerrufsfrist auch abgelaufen
Leider funktionieren die Links der Schreiben nicht mehr. Kann mir bitte jemand einen gültigen Link einstellen?
Danke!
März 15th, 2010 18:56
Hey Leute,
jetzt mal im Ernst, wenn ich auf der Straße angesprochen werde, sag ich gleich “Sorry, keine Zeit” und geh weiter, ob die Person nett aussieht oder nicht!
Von wegen “wer selbst noch nicht in der Situation war, kann nicht urteilen” BULLSHIT
Wie kann man nur seine Bankdaten preisgeben und das dann noch unterschreiben!?! Da ist man doch selbst Schuld! Auch wenn das der Papst wäre, meine Bankdaten gehen nur mich was an!
Meine Freundin und deren Freundin sind heute in Ludwigshafen/Rhein darauf reingefallen, werden auch gleich ein Widerrufsschreiben aufsetzen!
Wer daraus nicht lernt, dem ist nicht zu helfen!
Fazit: Ob Rotes Kreuz, Malteser, Johanniter, Brot für die Welt oder sonst was, nicht anquatschen lassen!
März 15th, 2010 21:02
ich wurde vor etwa 4 wochen angesprochen und habe auch (so wie viele andere) unterschrieben,habe bis jetzt noch nichts von der fima bekommen,werder eine zeitung noch einen brief, noch haben sie geld abgebucht. bin lieder heute erst auf diese seite hier gestoßen und weiß jetzt was da wirklich los ist. ich habe eben eine e-mail an die fima geschickt dass ich damit nichts mehr zutun habe möchte und meine bankdaten widerrufe. habe eine e-mail bekommen, dass sie sich so schnell wie möglich meiner e-mail annehmen. ich werde morgen zur bank gehen und meine lastschriftgenehmigung widerrufen,sodass die firma nichts abbuchen kann. Mal sehen was bei rumkommt. danke für die ganzen tipps
März 16th, 2010 12:44
Jop bin wohl auch vor ca. einer stunde drauf reingefallen …
Was kann ich jetzt dagegen machen ?
Reicht eine e-mail ? (wobei auf dem Zettel schon garkeine angegeben ist)
kann ich bei meiner bank etwas machen ?
weil mit sowas will ich echt nix zutun haben …
aus fehlern lernt man … man muss sich nur strikt dran halten bei so leuten nicht nachzugeben …
März 16th, 2010 17:49
Ja ich habe heute auch so einen Zettel ausfüllen sind gerade In eisenach. Werde es aber auch sofort widerufen und wenn ich sie morgen wieder sehe dann werde ich ihr aber mal meine Meinung sagen!!
März 16th, 2010 19:52
Ich schließe mich der langen Reihe der Ahnungslosen an. Dieselbe Masche, dieselben wohlgewählten, einstudierten Worte. Heute drauf reingefallen, das Widerrufschreiben ist schon aufgesetzt. Diesmal waren sie in Unna unterwegs. Ich hoffe einfach, dass es sich mit der Lastschriftswiderrufung und dem Schreiben gegessen hat.
Das war das erste Mal, man wollte ja helfen… aber nie wieder wird mir so etwas passieren, nach den hier gelesenen Berichten.
März 16th, 2010 20:39
Hallo Leute,
auch ich kann mich euch nur anschließend.. Jugendarbeit, prima – da möchte man einmal helfen und ist nicht so misstrauisch wie sonst immer und zack…
Nun funktioniert jedoch leider nicht der Link zu dem Musterbrief, kann mir denn jemand weiter helfen? Wär echt super!
März 16th, 2010 20:59
Achtung…auch in Hannover treiben sie ihr Unwesen!
März 17th, 2010 11:33
achtung leute, sie sind auf dem weg nach bochum!!
keine vorwürfe, gegen leute, die sich für sozialschwache starkmachen (und nach täglicher belagerung auf derartige penner reinfallen!!!)
ich bin auch reingefallen. habe meinen widerruf gleich zwei tage später abgeschickt, bis jetzt aber keine antwort erhalten, obwohl ich ausdrücklich darum gebeten habe. melden die sich da einfach nicht mehr!?
März 17th, 2010 21:13
hey leute!
also in leipzig waren sie am montag auch!
naja was soll ich sagen… wir sind zu nett für die welt-.-
widerruf ist montag gleich raus… am besten sowas immer per einschreiben!
für alle, die immer noch nicht wissen, wie man sowas schreibt, einfach mal bei google widerrufschreiben eingeben!
als ich auf dem heimweg war, kam mir das alles irgendwie spanisch vor und ich hab gleich zu haus das mal nachgeprüft… und siehe da: ich finde diese wunderschöne seite!
könnte mich so ärgern, aber aus fehlern lernt man!
falls ihr einen widerruf verfasst habt, einfach mal zur bank gehen und dort nachfragen, wie man sich, und vor allem wie schnell man sich sein geld widerholen kann!
März 17th, 2010 21:50
Dasselbe ist mir vor einer Woche auch passiert.
Ich dachte: Cool, Stern für umsonst? Entweder das sind Betrüger oder es lohnt sich.
Gilt wohl eher Ersteres. Ich habe einen Tag später (da laut Widerrufsbelehrung auf dem Zettel) meine Widerrufung losgeschickt. Allerdings ohne Einschreiben. Bis jetzt kam nichts zurück, obwohl ich um Bestätigung bat.
Morgen werde ich es noch einmal per Einschreiben losschicken und dann zur Bank gehen.
Wenn sich etwas tut, was euch hier weiterhelfen kann, werd ich darüber berichten.
Ach ja. Die Herrschaften laufen auch in Münster rum.
März 17th, 2010 22:33
Hallo, mir ist das am samstag in frankfurt passiert. ich habe gleich einen brief eingeschickt, dennoch bin ich besorgt, ob ich daraus kommen werde. hat jemand von euch eine e-mail adresse von denen auffinden können?
grüße
März 17th, 2010 22:42
Also: für alle die immer noch das Problem haben:
Was sehr gut hilft – einfach ist und bei mir bereits nach 2 Tagen zum Erfolg geführt hat (Ein Brief der PVZ, in dem mir mitgeteilt wird, dass das Abo storniert wurde, alle offenen Rechnungen etc gegenstandslos sind und evt weitere Ausgaben als Geschenk zu verstehen sind) ist folgendes:
1. Schaut nach welche Firma euch eure Zeitschrift zuschickt – in meinem Fall die SCW Meida GmbH, denn in der Regel sind diese Firmen seriös und gehören dem dpv an
2. Ruft dort an und erklärt dem Sachbearbeiter was euch passiert ist – und betont, dass das ja auch deren Firma in Verruf bringt und die PVZ aufgrund ihrer Methoden schon seit Jahren bekannt ist.
3. Wenn ihr das Glück habt und freundlich genug wart, dass Herr oder Frau Sachbearbeiter Interesse an euch bekommen haben, werden sie euch wohl eure e-mail geben, wenn nicht, fragt danach, damit ihr ihnen das ganze noch einmal schriftlich schicken könnt – bis ins kleinste Detail
4. die werden die Mail dann weiterleiten an den Zuständigen, der für die Verträge mit der PVZ verantwortlich ist und SCHWUPPS
5. sie melden sich bei euch und sagen, dass sie mit der PVZ Kontakt aufgenommen haben und euer Abo storniert wird.
In meinem Fall hat genau dies gleich zwei Mal zum Erfolg geführt (bei meiner Freundin und mir) und es kam tatsächlich bereits 2 Tage nach meinem ersten Telefonat das erste Bestätigungsschreiben der PVZ
Zusätzlich habe ich der PVZ jedoch auch eine email geschickt mit Paragraphen etc
das alles hat zwar bei mir funktioniert – ich kann aber natürlich nicht garantieren, dass es bei allen funktioniert
viel Glück
PS: zum Verbraucherschutz zu gehen funktioniert zwar auch, ist meiner Meinung allerdings mehr als überteuert, da dort selbst eine Beratung kostenpflichtig ist
März 18th, 2010 01:21
Hmmm mir ist es leider auch passiert.
Da schlendert man abends nichts böses ahnend durch die Stadt und -ZACK- wird man von einer jungen Dame angesprochen. Polnischer Akzent, sehr freundlich, mit dem Namen Anna.
Anna erzählte mir (und wahrscheinlich auch jedem anderen) diese herzerweichende Geschichte über Jugendliche, die auf die schiefe Bahn geraten seien und welche nun ihre zweite Chance im Leben erhalten würden. Ob ich denn bereit wäre, diesen armen Kindern diesen Einstieg zurück in die Gesellschaft zu ermöglichen.
Bereits zu diesem Zeitpunkt kam in mir der leise Verdacht auf, dass da etwas nicht stimmen kann. Hätte ich doch nur auf mein Gefühl gehört.
Anna erklärte mir, dass ich lediglich 3 mal eine Zeitschrift meiner Wahl zugesendet bekäme -selbstverständlich von einem dieser Jugendlichen höchstpersönlich ausgetragen-. Danach ende dieses “Probeabo” automatisch. Das einzige, was ich doch bitte anschließend tun möge, ist einen Bewertungsbogen auszufüllen, in welchem ich bescheinige, diese 3 Zeitschriften zuverlässig erhalten zu haben.
Ich denk’ mir natürlich nix böses und wieso sollte man diesen Jugendlichen auch nicht helfen?
Nachdem ich nachgefragt hatte, ob es sich tatsächlich nur um ein Probeabo handelt, welches nach diesen 3 Ausgaben automatisch endet und mir Anna mit einem sehr freundlichen Lächeln versicherte, dass garantiert keine Kosten auf mich zukämen, setzte ich fix meine Unterschrift und ging anschließend, mit dem Gefühl, etwas gutes getan zu haben, nach Hause.
Leider hielt dieses Gefühl nicht lange an, denn ca. 4 Wochen später erhielt ich die erste Zeitschrift. Aber nicht von einem Jugendlichen, nein, von meinem Postboten. Ich schaute ihn mir daraufhin genauer an, aber nein, wie ein Jugendlicher sah er nicht mehr wirklich aus. Aber sicher sein konnte ich mir da auch nicht, deshalb fragte ich ihn einfach, ob er zu den Jugendlichen gehöre, welche nun durch das Austeilen von Zeitschriften wieder in die Gesellschaft integriert werden sollen. Er verneinte dies mit der Begründung, dass er niemals strafffällig geworden wäre und dass er bereits 47 Jahre alt sei, womit er ganz knapp die Grenze vom Jugendlichen zum Erwachsenen überschritten hatte. Das klang plausibel! Ich lobte ihn trotzdem für die zuverlässige Zustellung.
Leider ging die Geschichte dann weniger witzig weiter. Denn es folgte eine Rechnung und eine Aufforderung, meine Kontodaten bitte anzugeben, weil ich ein Jahresabo abgeschlossen hätte und es wäre ja doch viel einfacher, wenn ich den Damen und Herren der PVZ eine Einzugsermächtigung erteilen möge.
Gleich darauf schrieb ich ihnen eine E-Mail und machte sie auf ihren Fehler aufmerksam. Für mich war danach die Sache erledigt. Dachte ich zumindest.
Es folgte eine Antwort der PVZ, in welcher mir mitgeteilt wurde, dass ich einen Vertrag unterzeichnet hätte, welcher besagt, dass ich dem Abo zugestimmt hätte. Außerdem sei meine Widerrufsfrist abgelaufen, weshalb bedauerlicherweise (!) eine Stornierung nicht möglich wäre.
Also gut, ich schrieb ihnen erneut und erzählte von meiner Begegnung mit Anna.
Doch dann erhielt ich eine E-Mail, die mir Sorgen bereitete. Die PVZ kannte keine Anna. Was war nur mit Anna geschehen? Konnte dieser netten, freundlichen Person, Retterin aller krimineller Jugendlichen etwas zugestoßen sein?
Dann ein Brief der PVZ. Endlich ein Lebenszeichen von Anna! Aber nein, nur eine Zahlungserinnerung mit Mahngebühr. Ob es denn sein könne, dass ich die Einzugsermächtigung noch nicht ausgestellt hätte. Ja das konnte sogar sehr gut sein!
Und wieder ging die E-Mailschreiberei los. Erneut machte ich auf diesen Fehler aufmerksam und erklärte, dass ich kein Abo wünschte.
Danach erhielt ich wieder eine Mail, in welcher es hieß, dass mein Abo nun erfolgreich zum März 2011 gekündigt sei. Hurra! Ein kleiner Blick auf meinen Kalender zeigte mir, dass wir aktuell das Jahr 2010 schreiben. Verdammt! Also nocheinmal eine E-Mail verfasst, mit der erneuten Bitte, doch endlich das Abo zu stornieren.
Leider bleiben die Menschen der PVZ bei Ihrer Meinung, ich hätte ein Jahresabo abgeschlossen.
Mein Fazit:
- Gib niemals (!!!) jemandem auf der Straße deine Unterschrift!
- Traue keinem noch so freundlich wirkenden Menschen mit Klemmbrett in der Fußgängerzone!
- Anna wurde wahrscheinlich von Aliens entführt!
Aber ich werde natürlich nicht aufgeben! Meine Kontodaten haben diese Herrschaften schließlich nicht, also geht auch kein Geld raus.
März 18th, 2010 18:35
Was macht man, wenn die Firma den Widerruf, den ich per Einschreiben geschickt hab, nicht annimmt und ich ihn zurückgeschickt bekomme??? Dann hab ich ja offiziell in der Frist nicht widerrufen!?
März 19th, 2010 13:24
Hallo zusammen,
ich gehöre leider auch zu denjenigen die auf die Masche der Gerd. C. Handelsonderneming GmbH reingefallen sind. Letzten Freitag wurde ohne dass ich es überhaupt gemerkt habe “der Vertrag” abgeschlossen. Habe dann auf der Seite hier gesehen dass der Deutsche Video Ring bzw. PVZ dahinterstecken und habe am Montag an alle 3 Adressen einen Widerruf geschickt. aber keine Antwort bekommen. Habe heute eine Telefonnummer rausgefunden, die man anrufen kann und dann Auskunft darüber kriegt ob der Widerruf eingegangen ist(DVR: 06431491160). Die Dame sagte mir der Widerruf sei eingegangen und das Abo storniert. Jetzt hoffe ich nur noch dass auch wirklich nichts kommt von denen, auf deren Wort kann man sich ja nicht wirklich verlassen.
März 19th, 2010 14:22
@ Nic,
umso besser. Wenn du den Brief innerhalb der Widerrufsfrist abgeschickt hast und wenn sie dir den Brief zurückschicken, in dem drin steht, dass du das Abo widerrufen möchtest, dann ist das ein dummer Fehler, den die begehen. Du hast ja schließlich dann auch noch den Beleg von dem Einschreiben, dass sie diesen Brief eigentlich bekommen haben und das Abo dann hätten stornieren müssen. Also sollte dieser Fall eintreten, dann hast du auf jeden Fall etwas gegen die in der Hand.
@ Nel,
Danke für die Nummer!!
Gruß,
Sebastian
März 19th, 2010 17:26
bin heute in koblenz drauf reingefallen…hab aber aus irgendeinem grund…nur meinen zweiten vornamen, nicht meine richtige straße und bei der kontonummer hab ich auch en zahlendreher drin..
keine ahnung warum ich dass überhaupt gemacht habe aber besser so!
soll ich trotzdem einen widerrufsbrief schreiben?
März 19th, 2010 19:44
Auch in Regensburg soeben geschehen.
Nicht zu fassen was man sich von einer netten 19-jährigen so alles erzählen lässt und tatsächlich seine Kontodaten preisgibt.
Wenn ich ein Mann wär, ja, das könnt ich noch verstehen..
Ich weiß nur, dass ich nirgendwo mehr auch nur meinen Vornamen angeben werde..
Dank der Tipps werden zwar wohl keine Kosten auf mich zukommen, aber man kann seine Zeit auch sinnvoller verbringen als mit dem Schreiben von Widerrufsbriefen. Echt ärgerlich!
Unglaublich, dass man nicht mal mehr arglos durch die Stadt laufen kann.
März 20th, 2010 00:11
Hallo zusammen,
in Duisburg sind die Schweine auch unterwegs. Ich bin am 11.03. drauf reingefallen. Am 12.03. habe ich einen Widerruf abgeschickt – kein Einschreiben. Am 15.03. habe ich nochmals einen Widerruf abgeschickt und diesmal als Einschreiben mit Rückschrift. Der Brief liegt seitdem irgendwo in Limburg bei der Post und keinen scheint es zu interessieren. Bei der Post wurde mir gesagt, dass der Brief nach einer bestimmten Zeit an mich zurück geschickt wird, wenn der Empfänger ihn nicht abholt.
Daher jetzt die Frage:
Ist der Widerruf gültig auch wenn die Schweine den Brief nicht abgeholt haben?
MfG
März 20th, 2010 10:55
hilfe!!!
ich bin noch schülerin und bin leider auch darauf hereingefallen! ich habe heute den brief bekommen und gleich eine kündigung geschrieben…reicht das? abgebucht wurde bisher noch nichts…und da stand auch, dass ich die 1. ausgabe erst in 10 tagen erhalten werde… bitte anwortet, ich kann mir so ein abo doch gar nicht leisten, bin noch schülerin!!!
März 20th, 2010 11:50
Ich bin auch auf diese Idioten reingefallen.
Genau die seelbe Masche Schülerboten test und so weiter…
Bekam dann auch nach 2 wochen also nach ablauf der Kündigungsfrist ein willkommenssreiben der PVZ.
Ich also dort angerufen und dem überaus freundlichen Mitarbeiter am anderen Ende die Situation erklärt.
Der sagte dann rotzfrech ich müsse an Demenz leiden da mir zu keinem Zeitpunkt ein Test angeboten wurde sondern ein Abo und wenn ich mich jetzt immer noch nicht erinnern könne solle ich erstmal das gegenteil beweisen.
Ich ihm darauhin erklärt dass ich keine 18-jährigen demenzkranken kenn ausserdem arbeite ich als voll ausgebildete Rechtsanwaltsfachangestellte und habe meinem Chef auch schon davon erzählt worauf hin er mir sogar einen astreinen Betrug darlegte.
Ausserdem konnte ich das geegnteil beweisen weil zufälligerweise mein Freund dabei war als das alles passierte.
Der nette Mann wünschte mir dann noch einen schönen Tag und legte einfach auf.
Ich setzte direkt ein Schreiben auf in dem ich alles nochmals schriftlich darlegte und sie dazu aufforderte den ertrag zu stonieren.
5 Tage nach meinem Schreiben haben diese Deppen dann Geld abgebucht was ich zurückbuchen lies und meinen Chef bevollmächtigt die Sacge für mich in die Hand zu nehmen.
Ich habe bei der Polizei Strafanzeige gestellt, den Video Ring bei der Verbraucherzentrale angezeit und noch mit Zivilklage gedroht.
Und siehe da direkt nach dem ersten Schreiben von meinem Chef kam eine stinkfreundliche Antwort dass der Vertrag stoniert wurde und falls ich noch Zeitschriften bekomm en sollte solle ich sie doch bitte behalten und sie als kostenloses werbegeschenk ansehen.
März 20th, 2010 14:12
denkt ihr wirklich, dass man da anzeige erstatten muss? kommt man da sonst nicht raus? ich habe doch gar keine erfahrung mit so was…
März 20th, 2010 15:39
und könnte vielleicht jemand noch einen text vorschlagen, wie man da rauskommt, auch schon diese 2 wochen vergangen sind?
vielen dank für eure hilfe!!!
März 20th, 2010 21:23
@ veronica
da die 2 wochen bereits abgelaufen sind würde ich dir dazu raten den verbraucherschutz zu kontaktieren und denen den sachverhalt ganz genau zu schildern
das kostet dich dann 19€ aber dafür übernehmen die den fall für dich und verfassen einen brief
im letzten jahr hat hier jemand gepostet das die dann direkt nachgeben und dich in ruhe lassen
ganz wichtig für dich ist jetzt aber das du ruhig bleibst und wenn die dir geld abbuchen buch es sofort zurück
gib nicht nach wenn die anfangen zu drohen
die können dir nichts weil deren “vertrag” gegen diverse paragraphen verstößt und eigentlich gar nicht gültig ist.
lg
März 20th, 2010 21:36
Ja auch mich haben 2 nette junge Personen 1 Weiblich & 1 Männlich ca 23 angesprochen und haben mir auch den Test verklickert mit den Zeitungsträgern….. leider haben auch ich & meine freundin die kontodaten preis gegeben!
was sollen wir nun machen das war erst heute und meine freundin hägte zweifel an der sachen!
März 20th, 2010 21:47
@ k aus lennestedt
setz am besten ein schreiben auf indem du den vertrag sowie die einzugsermächtigung von deinem konto widerrufst
dafür gibts zig vorlagen im internet
einfach bei google widerrufsschreiben eingeben und stöbern
und das ganze schickst du denen dann mit na kopie von deinem “vertrag” und das ganze bei einschreiben mit rückschein
hat mich glaub ich 4,54€ gekostet
dann hast du am ende wenigstens nen nachweis das du rechtzeitig widerrufen hast
steht ja im vertrag so drin
und wenn die dir geld abbuchen sofort zurück buchen
und vorallem hart bleiben und wegen deren scheiß methoden nicht nachgeben
März 20th, 2010 22:05
Hallo zusammen,
schön, dass ihr euch gegenseitig so gut helft.
Aber echt krass, was hier die letzten 2-3 Wochen los war (ich war ja noch auf der ersten Seite fleißig am mitdisikutieren
).
In meinem Fall habe ich den Rückschein vom Einschreiben bekommen und nichts mehr von denen gehört, weder Abbuchung (hätte ich eh sofort zurückgebucht) noch Zeitschriften bekommen. Widerruf per Einschreiben mit Rückschein in der Widerrufsfrist ist also wohl immer noch das beste Mittel!
Ich hoffe, dass ihr alle aus der Nummer herauskommt! Und denkt dran: Wir alle lernen aus dem Fehler!
NIE wieder bleibe ich auf der Straße stehen und lasse mich in ein Gepräch verwickeln. NIEMALS!
Schönen Abend euch noch!
März 20th, 2010 23:19
ja aber das große problem ist ich bin 18 und hatte meine kontodaten nicht mit und da haben die die Kontodaten da wir grade vor ner sparkasse waren einfach die karte meiner freundin waren genommen und haben die da drauf geschrieben.
Die treiben in Siegen / Siegen Weidenau / Kreuztal / Littfeld ihr Unswesen!
März 21st, 2010 10:26
ja ich war auch gestern nicht wirklich Herr meiner Sinne! Bin in Koblenz drauf rein gefallen genau die selbe geschichte wie bei uch allen! Dachte eigendlich mir würde sowas nie passieren! Áber aus Fehlern wird man ja bekanntlich schlau!
wie treist werden die Menschen denn noch!?
Vielen dank für die guten Ratschläge! werde morgen direckt ein Einschreiben rausschicken!
Hoffe das alle da heil raus kommen!
März 21st, 2010 12:35
hi
mal ne frage hab denen ne mail geschickt und direkt ne bestätigung bekommen , dass die die erhalten haben und , dass sie mein Anliegen schnellstemögliche bearbeiten.
bin ich damit jetzt da raus?
März 21st, 2010 13:27
@ tristan
die arbeiten mit derart dreisten mitteln das es nicht ratsam ist per mail zu widerrufen
die können die mail jetzt einfach löschen und sagen das sie nie eine bekommen haben
das sie dir antworten von wegen sie würden sich bald drum kümmern ist nur um dich hinzuhalten
wahrscheinlich melden die sich dann nach ablauf der frist wieder bei dir mit nem willkommensbrief
und wenn du dann sagst das du widerrufen hast sagen die dir das sie nie ne mail bekommen haben
also
widerrufe am besten direkt nochmal per brief als einschreiben mit rückschrift
besser ist das.
März 21st, 2010 13:29
@ K aus Lennestadt
völlig egal von wem die kontodaten sind
buch abgehobenes geld zurück und widerrufe sowohl das abo als auch die einzugsermächtigung
März 21st, 2010 13:35
Hm ok aba ich hab ja die mail gespeichert , dass die mir geantwortet haben das ist ja vor gericvht verwendbar oder nicht?
März 21st, 2010 13:35
@ K aus Lennestadt
wobei.. wenn die die kontodaten deiner freundin und DEINE unterschrift haben dann ist das ja wieder was anderes
du kannst ja nicht mit deiner unterschrift eine einzugsermächtigung über ein anderes konto abgeben welches dir gar nicht gehört
das ist dann ja jetzt eigentlich ein ganz anderer sachverhalt
dazu müsste man mal tim b. befragen!
März 21st, 2010 13:36
@ tristan
rein theoretisch schon
ich würde mich bei denen aber nicht auf sowas verlassen
März 22nd, 2010 07:49
Ich bin vor 1 Monat genau in die gleiche Falle gelaufen. Eine sympathische Frau in meinen Alter (21) sprach mich auf der Strasse an,meinte ich würde Testen ob die Zeitungen ordentlich ausgetragen werden und würde nach Ablauf der Testzeit einen Schein ausfüllen ob alles gut ging und dann einen Gutschein für New Yorker bekommen. Natürlich klang das alles sehr gut, man hilft angeblich jungen Menschen und bekommt auch noch etwas dafür. Ich wunderte mich nur sehr wieso meine Kontonr. gebraucht wurde. Auf meine Nachfrage sagte sie mir das sei wegen der Bonität, ob ich bei der Firma ein Abo hätte, weil ich dann nicht Testen dürfte. Nach mehrmaligem Nachfragen ob auch ja keine Kosten auf mich zu kommen und dem mehrmaligem Verneinen der Frau fühlte ich mich auf der sicheren Seite. Sie sagte das sie extra kein Kreuz bei irgendeiner Zeitung mache da ich ja nur Tester wäre. So am Samstag nun Flatterte ein Brief von der D.V.R. ins Haus, in dem ich zu einem Abo der In Touch beglückwünscht wurde. Nachdem ich mich von dem Schreck erholt hatte, schrieb ich einen Widerrufsbrief in der Hoffnung das er fruchtet, ansonsten wende ich mich wie weiter oben beschrieben an die Firma, welche mir die Zeitungen ausliefert.
Man muss eben erst auf die Fr…. fliegen, denn sowas mache ich bestimmt nie wieder!!!
März 22nd, 2010 11:36
Wäre eine Sammelklage sinnvoller als das jeder einzeln versucht sich aus der Misere zu retten?
Gegen diese Gauner muss vorgegangen werden!!!!
März 22nd, 2010 12:17
@ Veronica,
schau dir die ersten Beiträge an. Da gibt es einen Vorschlag-Brief.
Ansonsten wie oben schon erwähnt. Wende dich an die Verbraucherzentrale.
Die machen das für dich. Zwar auch nicht umsonst, aber die machen es richtig.
Ab morgen ist es 2 Wochen her, dass ich das Abo bestellt habe. 2 Mal hab ich ein Widerrufsschreiben aufgesetzt. Ein Mal ohne ein Mal mit Einschreiben. Der Sendungsstatus der Deutschen Post sagt, dass mein Brief per Einschreiben seit dem 19.03. dem Empfänger zugestellt sei.
Ich bin mal gespannt.
Gruß,
Sebastian
März 22nd, 2010 12:51
ach ja.
@ K aus K,
du hast gesagt du hast den Brief per Einschreiben mit Rückschein losgeschickt und der liegt irgendwo in Limburg rum? Das ist jetzt etwas was wir noch nicht hatten ,soweit ich weiß.
Bis jetzt kamen, wenn ich das richtig in Erinnerung hab, alle Rückscheine zurück und das Abo wurde widerrufen. Woher weißt du, dass der einfach so in Limburg rumhängt? Was sagt denn der Sendungsstatus bei deutsche-post.de/briefstatus ?
März 22nd, 2010 16:10
Hallo, ich hatte bereits am 10.März hier rein geschrieben und von anderen hier den tipp gelesen sich an die Verbraucherzentrale zu richten.. Das war gold wert!!!! Vielen dank!!! Ich bin jetzt sowas von erleichtert… Hatte dort heute einen Termin zur Rechtsberatung und dem Mann dort war das Problem bekannt. Er setzt nun ein Schreiben an die PVZ an und aus seiner Erfahrung heraus ist dann alles gegessen, dann hört man also nichts mehr von Ihnen
TIPP: Geht aufjedenfall gegen euer sogennantes Abo vor, die dürfen damit nicht durchkommen! Das ist so eine Unverschämtheit!!
März 22nd, 2010 16:19
ACHTUNG!!!!!!
SIE TREIBEN IHR UNWESEN IN BIELEFELD!!!!!!!
März 22nd, 2010 16:34
Ich bin den Leuten (wieder) am Samstag auf der Buchmesse in Leipzig begegnet.
Bin dort angesprochen worden ob ich schon 18 wäre und die ‘Cosmopolitan’ kennen würde, hab mich erst mal zu dem Stand bringen lassen und als ich dann den Zettel gesehen hab, hab ich dankend abgelehnt (vor allem habe ich den Zettel umgedreht, also Rückseite wo das Kleingedruckte steht und der Mann hat direkt wieder zur anderen Seite gedreht damit ich ja nicht anfang zu lesen).
Ich hab nicht genau geschaut was als Adresse angegeben war, also PVZ oder jetzt die neue Adresse die sie zu haben scheinen, aber den Zettel erkennt man sofort wenn man ihn schon ein Mal gesehen hat.
Da ich den Leuten bereits vor einiger Zeit in der Fußgängerzone begegnet bin kam mir die Sache direkt suspekt vor.
Mich wundert es das die ganze Sache so weite Kreise zieht das sie selbst auf Buchmessen einen Stand haben. Ich überlege schon fast Ende des Jahres nach Frankfurt zur Buchmesse zu fahren und zu schauen ob die da auch stehen. Ich bezweifel nämlich das die irgendwann aufhören.
Sonntags bin ich auch noch mal vorbei und es standen dann ein paar Leute da die auch angesprochen wurden, hab einige Zeit gewartet aber sie haben sorgfältig gelesen und sind dann auch weg.
Ich hoffe das viele Leute hier die Einträge lesen und sich die Zeit nehmen so was zu lesen bevor man blind irgendwas unterschreibt, nur das ist ja irgendwie die schnellere Methode die Leute loszuwerden wenn die einen praktisch ‘festnageln’.
März 22nd, 2010 16:38
hey!
bin ja echt froh, dass ich nicht der einzige bin, auch wenn ich mich ärgere!
ich habe mir auch mal die seit “hilfe für tanzania” angeschaut, die sogar über einen pfarrer läuft. interessanter weise wird dort mehrfach darauf hingewiesen, man solle doch im gästebuch keine beiträge über das abo schreiben un der einzige veröffentlichte eintrag stellt die frage wo denn die ganzen gästebucheinträge seien (vom administrator gelöscht).
die frist ist bei mir noch nicht abgelaufen und ich habe alles mit einschreiben usw. weggeschickt. muss ich jetzt da nichts mehr befürchten?
bringt es etwas sich bei der zeitchrift selbst auch ncoh zu melden (in meinem fall In touch) oder haben die da garnichts mit zu tun?
schon auffällig, dass bevorzugt junge leute angesprochen werden (mir wurde sogar gesagt, dass fast ausschließlich abiturientan mitmachen).
ich werde jedenfalls noch bei allen möglichen e-mail adressen mal schreiben. ich finde das alles echt peinlich, die meisten dachten wohl, so etwas passiert ihnen nie!
März 22nd, 2010 16:44
mir ist das gleiche heute passiert…boa wenn ich die nochmal treffe kann ich für nichts garantieren…genau so wie es hier beschrieben ist! ich hab dann halt noch 2 wochen zeit…soll ich dann einfach oben genannte vorlage verwenden und an die e-mail adresse versenden? falls ich da was falsch verstehe bitte ich um hilfe!
bennyS04@gmx.de
dankeschön
März 22nd, 2010 17:10
Hey!
Also ich bin ehrlich gesagt erstaunt darüber wieviele Menschen auf diese Betrüger reingefallen sind. Mir ist es auch passiert in Mannheim. Ich hab per E-mail widerrufen und hab es damit belassen. Falls die Idioten versuchen sollten Geld abzubuchen, lass ich es wieder zurück buchen. Somit hat sich die Sache. Der angebliche Vertrag ist sowieso nichtig. Habe nun dutzende Seiten dazu gelesen und weiß nun mit Sicherheit das mir nichts widerfahren kann. Damit hat sich die Sache für mich erledigt und ich habe etwas für’s Leben darauß gelernt!!!
Gruß
März 22nd, 2010 17:36
noch eine kurze frage zur ergänzung:
ich habe jetzt mehrfach gelesen, dass leute einen widerruf in der frist abgeschickt haben, dieser auch angekommen ist, allerdings trotz forderung kei8ne antwort von den jeweiligen unternehmen kam.
ich rechne auch damit, dass mir nicht geantwortet wird, aber ist es bei den betroffenen dabei geblieben, dass nichts abgebucht wurde?
schließlich kann theoretisch das ganze immernoch nach einem halben jahr oder sogar nach noch längerer zeit passieren und bis dahin tappen wir im dunkeln. ich habe auch ehrlich gesagt keine lust mir die nchsten 12 monate gedanken darüber machen zu müssen…
wie ist es denn bei denen, die schon bezahlen mussten? wann wurde durchschnittlich die erste abbuchung vorgenommen???
noch mal ein lob an alle hier!finde es klasse, dass sich junge leute untereinander helfen!!!!
März 22nd, 2010 20:48
Tja, heute war ich in Münster Westfalen und habe mich auch bequatschen lassen. Und es war auch die Masche von wegen Schüler kriegen ne Chance sich was dazu zu verdienen. Ich werde morgen ein Einschreiben und eine E-Mail fertig machen und meine Bank kontaktieren. Mir wurde gesagt, Personalausweisnummer und Kontodaten wären nötig, um eine Kontrolle wegen Doppelabos oder dergleichen durchzuführen.
Nun habe ich auch meine Lektion gelernt, so schnell kann es gehen.
Danke schonmal an alle hier, ich war direkt mistrauisch, hab aber gedacht, so Schülern will man den Nebenjob ermöglichen von der “Gerd Meyd Stiftung”.
März 22nd, 2010 21:07
In Paderborn waren Sie auch unterwegs. Die schrecken echt vor nichts zurück. Ich sag nur Wiederruf und Tschüss.
Dachte es wäre mal nen Versuche wert….. aber wohl falsch gedacht.
Danke für die Infos.
März 22nd, 2010 21:35
Oha, na sowas! Ich bin nicht der einzige Idiot, der auf sowas reinfällt.
Gerade vor drei Stunden in DORTMUND. Wie kann man so blöd sein? Selbe Masche. Wirklich sehr freundlicher Typ. Ich habe mehrmals nachgefragt, ob er mich wirklich nicht verarscht und er konnte mich einfach glaubhaft vom Gegenteil überzeugen. Er war wirklich sehr vertrauenserweckend und meinte, dass er für eine Vermittlung 10€ Provision bekäme und dafür keine Klage riskieren würde. Nach einer halben Stunde kam ich – von Zweifeln geplagt – noch mal zur gleichen Stelle und nachdem mir von seinem ‘Gruppenleiter’ die gleiche Geschichte mit gleicher Glaubwürdigkeit erzählt wurde war ich überzeugt, dass schon alles sauber sei. Oh man! ARGHS! Ich bin SO doof! Und ich meinte noch zu den Typen: “Wenn ihr mich gerade verarscht dann macht ihr es ziemlich gut!”. Und sie waren wirklich gut! Ich denke gerade drüber nach, ob sie ihre Geschichte vielleicht selber glauben und wirklich davon überzeugt sind, was sie erzählen. Falls nein: Gebt diesen Leuten einen Oscar! Den haben sie sich verdient. Ernsthaft.
Werde dann wohl mal ein Widerrufsschreiben aufsetzen und hoffen, dass die Sache damit gegessen ist. Danke Google für diese Seite!
März 22nd, 2010 21:38
@ sebastian
ich wusste das der brief irgendwo in limburg bei der post lag weils unter deutschepost.de/briefstatus genau so stand
der brief wurde den arschlöchern zur abholung bereit gelegt
und das stand da 4 tage
aber der brief ist schon längst da wo er hingehen sollte
ich hoffe das ich damit dann da raus bin.
März 23rd, 2010 02:56
hey leute,
bin vor nem monat auf den scheiß reingefallen. sie meinten, wenn das ja nicht angekreuzt sei auf dem wisch, würde ich auch kein abo bekommen sondern nur zwei freie zusendungen.
ich hab allerdings bisher noch kein willkommensschreiben bekommen.
jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. die theoretische widerrufsfrist ist ja eh abgelaufen.
sollte ich ihnen jetzt nen brief schicken und mit anwalt drohen, falls sie mir was zuschicken würden oder hoffen,dass der typ, der mich angesprochen hat, meinen kram irgendwo verlegt hat ?
wär super,wenn mir einer nen tip geben könnte
danke
März 23rd, 2010 15:59
ja, auch ich hab mich bequatschen lassen… Da eine Täuschung vorliegt und einem ja was völlig anderes erzählt wird, habe ich mir auch mein Geld zurückgeholt. Ich werde nochmal eine Kündigung per Post schreiben, obwohl ich es auch schon per Mail gemacht habe, was aber nicht beachtet wurde, da mir trotzdem Geld abgebucht wurde. Auf jeden Fall sollte man soclhen Leuten das nicht durchgehen lassen!!!!!!
März 23rd, 2010 16:32
Hallo zusammen,
in Leipzig sind sie auch unterwegs. ich war skeptisch, und hab den mist schon beim weggehen durchschaut.
am meisten ärgere ich mich über meine dummheit und mein nichtbeachten meines inneren alarmsystems. ich hätte da mehr hinhören sollen. hm, kündigen werde ich.
was schade ist, dass solche firmen dadurch andere womöglich gutgemeinte initiativen diskreditieren.
fuckd up, man
März 23rd, 2010 17:00
wow… ich bin gerade eben bequatscht worden und hatte einen zu guten Tag und hab nat. alles von mir preisgegeben. Der Mensch muss auch gedacht haben, wie doof ich doch bin, zumal ich bisher eigtl. immer an solchen Leutchens vorbeigelaufen bin. Aber dieses Mal waren sie echt hinterhältig- deren Argumente werden immer gerissener; ich meine der Typ hat mir sogar seinen Ausweis als Bestätigung, dass es keine Abzocke ist, gezeigt!!! Also in Jena treiben sie auch ihr unwesen. Naja, auf jeden Fall weiß ich jetzt was zu tun ist und hoffe, dass ich da nochma heil raus komme.
März 23rd, 2010 22:52
Das letzte We waren se in Düsseldorf.
Gleiche Masche.
Ich Depp reingefallen.
Heut n Anruf gekriegt und dabei durch Zufall auf die Abzocke gekommen.
Firma auf dem Zettel: Gerd C. Meyd Handelsonderneming GmbH 65549 Limburg
Bei Googlemaps steht aber noch der Videoring, Wolfgang Klenk KG
Wenn ich je einen von denen in die Finger kriege…
man will es immer wieder vergessen, aber auf dieser Welt wird einem nix geschenkt.
März 24th, 2010 09:36
Ist mir und einer Freundin in Bad Hersfeld passiert… Heute ist es genau 2 Wochen her und ich werde noch einen Widerruf per Einschreiben wegschicken. Bin ich trotzdem noch in der Frist?
Die laufen wirklich überall rum, in Kassel habe ich auch schon solche erlebt. Vor allem habe ich auch noch extra nachgefragt, ob das Abo dann nicht einfach weiterläuft oder wie das ist, wenn man diesen “Bewertungbogen” von dem Schüler nicht geliefert bekommt, es ging ja gerade darum ihre Zuverlässigkeit zu testen. Da meinte die nur, dass man dann extra nochmal sowas zugeschickt bekommt, wenn man das nicht abschickt… Ich frag mich, wie die die Leute so anlügen und dennoch nachts gut schlafen können…
März 24th, 2010 12:59
Mir ist das leider gestern auch passiert!!!
Hab mir dann zuhause den brief auch mal durchgelesen….und zum glück jetzt mal im Internet nachgeschaut bevor es zu spät ist!
Werd jetzt auch sofort mal eine email schreiben und morgen noch nen brief wegschicken!
hat jemand schon erfahrung ob es dann damit erledigt ist?
März 24th, 2010 13:00
Hat jemand die email adresse?
Das war gestern übrigends in saarbrücken!
März 24th, 2010 13:06
Hey Leute,
ich darf mich auch dem Kreis der Opfer hinzufügen^^ Bin am Montag den 22.3 in Halle(Saale) darauf reingefallen. Ich als Lehramtsstudent dachte mir, gibst den Schülern eine Chance die sich was dazuverdienen wollen und hab den Spaß mit gemacht und mehrmals gefragt warum Kontodaten und so..und dann hieß es nur : bonitätsprüfung und so einen Scheiß. Im Nachhinein habe ich mich natürlich mega geärgert über meine Blödheit. Dabei sieht man des so oft in den Medien. -.- Jedenfalls habe ich dank eurer Tipps nun auch ein deftiges Schreiben aufgesetzt und bin jetzt mal gespannt was da zurück kommt , wenn überhaupt…DAnke für die vielen nützlichen Hinweise…
März 24th, 2010 13:44
Mir ist genau das gleiche passiert, micht hat am 12.03 auch so eine Frau angesprochen und ich bin drauf reingefallen.
habe heute meinen Widerruf per einschreiben an Gerd C. Meyd handelsonderneming GmbH in Limburg geschickt, obwohl ich zweifel hab, dass ich eine Antwort von denen bekomme. hab auch eine e-mail an pvz geschrieben, in dem es hieß sie würden sich um die Angelegeheit kümmern und sich melden.
Hab PVZ jedoch einmal angerufen (sehr unfreundlicher Kundendienst), die dann sagte, sie hätten keine daten von mir, die würden erst kommen und dann würde das schreiben mit meiner kundennummer rausgehen, wo ich dann mein Abo kündigen kann.
Dann hab ich sie auf meine e-mail angesprochenund sie meinte, sie bräucten dann noch etwas zeit.
heute geh ich noch zur Bank und lass die Lastschriftermächtigung sperren.
Ich weiß nicht, was ich sonst noch machen soll …
März 24th, 2010 14:09
So, ich habe meins gerade bei der Post abgegeben. Der hat mich gefragt ob ich will, dass eingeworfen oder übergeben wird. Hab Übergabe genommen, das wird sicherer sein, oder?
März 24th, 2010 14:23
Bin 1m 12.03.2010 am kölner Hauptbahnhof auf die Masche reingefallen. Mir wurden 4 Gratisausgaben des Spiegels/Stern/Hörzu und noch eine andere Zeitschrift angeboten. Damit würde ich die “Aktion Mensch und Tiere e.V. unterstützen.
Hab mich einlullen lassen und diesen Wisch ausgefüllt (jedoch keine Kontoverbindung angegeben).
Heute kam ein Brief von der “Nick Medien Vertriebsunion” eingeflattert in der steht dass ich eine Gutschrift für 4 Ausgaben erhalte und diese mir bei der ersten Berechnung in Abzug gebracht werden und ich nach der ersten Lieferung eine Rechnung erhalte, zum Ausgleich der Abonnemtgebühren.
Die Lieferung würde über die PVZ ablaufen. Nachdem ich nach dieser Firma im Internet gesucht hatte stiess ich auf diesen Artikel und nach einigem Lesen kommt mir das ganze sehr spanisch vor.
Die Widerrufsfrist läuft am Freitag ab und für einen Brief ist es wohl oder übel zu spät. Reicht eine E-Mail um den “Vertrag” zu kündigen? Und was genau soll in die Mail rein? (Der Link zum Musterschreiben ist ja leider Tot.)
Danke im Vorraus.
März 24th, 2010 14:27
Bernd, bei mir war die Frist heute vorbei und ich hab’s auch erst heute abgeschickt. Soweit ich weiß gilt das Datum des Poststempels, also wenn du es bis Freitag zur Post bringst (am besten per Einschreiben!) dürfte das kein Problem sein.
Lieben Gruß
März 24th, 2010 14:41
Habe jetzt ein Musterschreiben umgedichtet. Kann ich dieses so verwenden?
Kundennummer: 4592300S39
Abonnement: Der Spiegel
Sehr geehrte Damen und Herren der PVZ GmbH & Co. KG,
in Bezug auf das Schreiben von Ihnen, datiert auf den 22.03.2010 teile ich Ihnen mit, dass unter der Kundennummer 4592300S39 meinerseits kein Vertrag (Der Spiegel-ABO) eingegangen wurde. Sie berufen sich auf die Tatsache, dass Sie einen von mir unterschriebenen Zettel vorliegen haben. Diese Unterschrift ist unter Vortäuschung falscher Tatsachen zustande gekommen und somit nichtig. Ich berufe mich auf §123BGB und teile Ihnen mit, dass zwischen mir und Ihrer Firma zu keiner Zeit ein Vertragsverhältnis bestand oder noch besteht.
Aufgrund der Tatsachen, dass ich auf besagtem Zettel keinerlei Bankverbindungsdaten angeben musste und das von mir gewählte Magazin (Der Spiegel) ohne Preisangabe und handschriftlich vermerkt wurde, war für mich nicht ersichtlich, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt.
Laut §433 BGB ist der Kaufpreis wesentlicher Bestandteil eines Kaufvertrags, somit ist allein aus diesem Grund kein gültiger Vertrag zustande gekommen.
Die Aussagen des Mitarbeiters, der mich auf der Straße ansprach, entsprachen in keiner Weise dem, was mir nun als “Vertrag” untergeschoben wird. Er sprach von einem kostenlosen Abonnement, welches nach 1 Monat ohne weitere Einwirkung meinerseits abläuft.
In Anbetracht des Schreibens, welches ich am 22.03.2010 vom VSR-Verlagsservice erhielt und welches die Vertragskonditionen (14 Monate Laufzeit bei 52 Ausgaben jährlich, Gutschrift für die ersten 4 Ausgaben, Heftpreis 3,65 Euro) enthielt, kann dies nur als arglistige Täuschung betrachtet werden.
Ich berufe mich dabei auf das UWG §4 Abs. 3.1.1 sowie Abs. 3.1.3. Abs. 3.2 sowie UWG §7 Abs. 3.4 außerdem 357 Abs. 1 und 3 BGB, §§ 123 I, II S.2, 124 BGB, § 142 I BGB. Desweiteren weise ich Sie auf §§16ff UWG hin. Strafvorschriftenauszug: “ist Werbung strafbar, wenn der Werbende absichtlich durch unwahre Angaben beim Verbraucher einen falschen Anschein weckt; diese Werbung kann mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe geahndet werden”.
Weiterhin beziehe ich mich auf “Nichtigkeit und Anfechtbarkeit von Rechtsgeschäften”.
Rechtsgeschäfte, die gegen die guten Sitten verstossen, sind nichtig. Ich beziehe mich auch auf Rechtsgeschäfte, die gegen gesetzliche Verbote verstossen, wie oben aufgeführt dem BGB und UWG zu entnehmen; weiterhin einbeziehen möchte ich den Punkt Arglistige Täuschung.
Desweiteren mache ich Gebrauch von der Generalklausel, welche Ihre AGB als unwirksam betrachtet, da diese mir nicht zum Einsehen vorlag und auch nicht ausgehändigt wurde. Dieses verstößt gegen das BGB, welches sich hierbei auf das AGB-Gesetz bezieht.
In einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erfuhr ich zudem, dass die auf ihrem Zettel abgedruckte Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Erfordernissen des §312 Abs. 2 BGB und des § 355 BGB gerecht wird. Daher erlischt das Widerrufsrecht nicht (§ 355 Abs. 3 Satz 3 BGB).
Egal aus welchem der genannten Gründe: Ich möchte darum bitten, dass meine Daten mit sofortiger Wirkung gelöscht werden und das Abonnement unter der Kundennummer 4592300S39 storniert wird.
Auch ohne all diese Verstöße sollten Sie aus Gründen der Kulanz dazu bereit sein. Solche Werbemethoden schaden dem Ansehen Ihrer Firma sowie dem aller Zeitschriften, die sie Vertreiben.
Sollten Sie trotz dieser Reihe an Verstößen meinen Widerruf ablehnen oder abweisen, werde ich umgehend meinen Rechtsbeistand aufsuchen und Strafanzeige stellen.
Zudem werde ich die Annahme jeglicher Lieferungen Ihrerseits verweigern und keinerlei Zahlungen tätigen.
Ich bitte um sofortige Bestätigung über den Erhalt dieses Schreibens.
Hochachtungsvoll
März 24th, 2010 14:45
Habe jetzt einen Musterbrief umgedichtet. Kann ich den so verwenden?
Das Schreiben:
http://uploaded.to/file/rqp9yh
März 24th, 2010 15:32
also ich habe die widerrufung ja schon am montag abgegeben und seit dienstag finde ich bei poststatus “seit dem 23.3.2010 dem empfänger zur verfügung gestellt”. heißt soviel wie: ich muss mich drauf verlassen dass es jemand abholt!
die e-mail antwort von pvz wird ja automatisch geschaltet, also verlasse ich mich da auch nciht auf eine schnelle bearbeitung!
ich habe ehrlich gesagt keine lust auf ein ständiges hin und her, da ich jetzt auch abi schreibe!
ich weis einfach nicht wo ich im moment bin, ob ich noch ein abo habe oder nicht! gibt es noch jemanden dessen brief nicht entgegen genommen wird? hat vlt jemand erfahrungen und kann mir sagen wo ich im moment dran bin? muss ich jetzt noch einen brief schreiben?
März 24th, 2010 16:15
hi,
ich bin am Montag in Aachen auf diese Masche mit den Schülerboten reingefallen.
Nun habe ich gestern eine E-Mail mit Widerruf an die PVZ geschickt, und heute eine E-Mail von ihnen erhalten sie würden noch die vollständige Adresse und Kundennummer benötigen.
Adresse war jedoch angegeben und Kundennummer besitze ich ja noch keine.
Als ich nun da anrief meinten sie, sie hätten noch keine Daten von mir in der Datenbank und ich solle auf die Rechnung warten…
Kann mir einer helfen was ich jetzt tun soll?
lg kleene
P.S: habe heute ein Einschreiben nach Gerd C. Meyd Handelsonderneming geschickt.
März 24th, 2010 16:31
Hey leute
auch mir ist das passiert. Diesmal in Würzburg am 22.03.2010 und ich bin auch drauf reingefallen. Das alles haben sie mir auch erzählt und die Kontonummer wollten sie weil sie nachschauen ob ich schon mal Kunde war und nicht bezahlt. Ich bin so dumm. Ruf die ganze Zeit bei denen an, keiner geht hin. Werd noch nen Brief mit Einschreiben schicken. Komisch die Adresse für das Widerrufen ist ja Am Fleckenberg 15 aber im Internet ist die Firma am Fleckenberg 16 angeschrieben. Ich hoffe das klappt alles und wünsche euch auch viel Glück hab jetzt grad ne E-Mail an die.
März 24th, 2010 16:48
Hab PVZ jetzt ein Widerrufsschreiben per E-Mail geschickt und habe diese generierte Bestätigungsmil bekommen.
Morgen mach ich noch das Einschreiben fertig.
März 24th, 2010 22:40
Heute trieben die ihr Unwesen in Wupppertal
März 25th, 2010 11:10
hi!
Habe heute Antwort von PVZ bekommen, ich solle zur Bearbeitung die Kundennummer angeben, die auf Rechnungen oder Lastschriften steht. Habe allerdings nur diesen Zettel und da steht einzig und allein eine PVA-Nummer, mit der ich nichs anzufangen weiß. Man merkt wirklich, dass die eigentlich mit dem Namen und der Adresse alles bearbeiten könnten, aber unbedingt ausreden suchen.
Kann mir vlt jemand sagen was diese PVA-Nummer ist und wie ich das jetzt weiter regeln kann???
März 25th, 2010 11:24
habe grade beim deutschen videoring angerufen, die wollen damit nicht zu tun haben, habe aber von denen nummer von gerd c. meyd erhalten:
06431491160
da hebt zwar im moment keiner ab, aber vlt hat ja von euch jemand glück…
März 25th, 2010 13:07
Hallo,
mir ist das letztes Jahr auch passiert(aber ohne Kontodaten abgeben). Habe dann relativ spät (ca.2 Monate,nachdem ich in Bochum reingefallen bin) den super Willkommensbrief mit Abo bekommen.Bin aber mit einem bösen Brief, ähnlich wie er oben schon steht sofort da rausgekommen. Gestern wurde ich in Wuppertal wieder angesprochen und hab direkt gesagt ich habe keine lust ein unfreiwilliges Abo am Hals zu haben und noch einen schönen Tag gewünscht. Darauf hin rannte der Typ wahrhaftig hinter mir her.. wovon ich reden würde, damit hätte er nichts zu tun und mich gefühlte 100 mal nach dem Verlag gefragt mit dem mir das passiert ist.
Jetzt wird mir klar warum Gerd C. Meyd Handelsonderneming GmbH.. sie haben einen neuen Namen!So nach dem Motto “Wir sind garnicht die, auf die du reingefallen bist…” Tja schade,dass die Typen alle gleich aussehen und sofort klar ist was los ist.
Also an alle,nicht zahlen!Saftiger Brief, drohen mit rechtlichen Schritten und verlangen,dass die alle Daten löschen!
März 25th, 2010 15:14
Bin heute in Herne drauf reingefallen! Bei Axel Springer und PVZ angerufen und klar will keiner was davon wissen. Versuche jetzt auch mein Glück mit Einschreiben und ect. *würg* Schade, dass so junge Menschen schon so hinterhältig sind!
März 25th, 2010 15:46
Na wunderbar…… Auch ich bin heute in Herne einem sehr symphatischen jungen Mann auf den Leim gegangen, der mit erzählte, dass sozial schwachen Jugendlichen eine Chance zum Arbeiten gegeben werden soll und diese nun erstmal durch Zeitung austragen auf Zuverlässigkeit geprüft werden sollen. Echt peinlich, dass ich dem so ohne weiteres meine Daten gegeben habe. Das Widerrufsschreiben ist schon geschrieben und ich fahr gleich noch schnell zur Post!
März 25th, 2010 17:01
mit diesem brief bin ich auch nach ende der widerrufsplicht noch aus dem abo rausgekommen…
danke für eure hilfe!!!
Sehr geehrte Damen und Herren,
da Sie nicht auf meine vorherigen Mails reagiert haben, wiederhole ich nun meine Forderung: ich kündige das Abo mit sofortiger Wirkung und bin weder bereit Ausgaben anzunehmen noch diese zu bezahlen! Sie wissen wie ich, dass ich im Recht bin und Ihr Verhalten kriminell und strafbar ist. Deshalb können Sie sich das Porto für das Magazin und mögliche Mahnungen sowie die Kosten eines Rechtsstreits sparen. Ich werde dieses Abo auf keinen Fall akzeptieren, das ist Betrug und Sie machen sich damit strafbar! Ich habe mich auch schon mit einem Anwalt in Verbindung gesetzt, der mir bestätigt hat, dass ich absolut im Recht bin!
Hiermit teile ich Ihnen mit, dass meinerseits kein Vertrag eingegangen wurde. Sie berufen sich auf die Tatsache, dass Sie einen von mir unterschriebenen Zettel vorliegen haben. Diese Unterschrift ist unter Vortäuschung falscher Tatsachen zustande gekommen und somit nichtig. Ich berufe mich auf §123BGB und teile Ihnen mit, dass zwischen mir und Ihrer Firma zu keiner Zeit ein Vertragsverhältnis bestand oder noch besteht.
Ich bitte sie, den unten stehenden Text sorgfältig zu lesen! Sie ersparen damit sich und mir viel Zeit und Ärger, da ich in dieser Sache sowieso gewinnen werde!
Die Aussagen des Mitarbeiters, der mich auf der Straße ansprach, entsprachen in keiner Weise dem, was mir nun als “Vertrag” untergeschoben wird. Er sprach davon, dass es sich um ein 2-Monatiges Probeabonnement handle, welches nach dieser Zeit automatisch verfällt und zudem einem guten Zweck diene. Auf exakte Nachfrage, ob dies wirklich kostenfrei sei, erhielt ich immer wieder seine Bestätigung. Auf die Frage weshalb ich meine Bankdaten zur Verfügung stellen sollte, antwortete er, dass diese nur benötigt werden, falls ich das Abonnement nach den 2 Testmonaten weiterhin beziehen möchte und dass überprüft werden sollte, ob ich bei einem eventuellen früheren Abo die Kosten getragen hätte. Das Formular, welches mir suspekt vorkam, wurde von ihm als „Blankoformular“ betitelt, welches von jeder Firma verwendet würde. Eine Nummer, welche er mittig auf das Formular schrieb, sollte bezeugen, dass ich nur Testkunde sei.
Es kann also nur von arglistiger Täuschung ausgegangen werden. Sollten sie glauben, dass diese Aussagen unwahr seien, sende ich ihnen gerne Berichte von unzähligen weiteren Opfern zu, deren Aussage sich mit meiner deckt.
Ich berufe mich auf das UWG §4 Abs. 3.1.1 sowie Abs. 3.1.3. Abs. 3.2 sowie UWG §7 Abs. 3.4 außerdem 357 Abs. 1 und 3 BGB, §§ 123 I, II S.2, 124 BGB, § 142 I BGB. Des Weiteren weise ich Sie auf §§16ff UWG hin. Strafvorschriftenauszug: “ist Werbung strafbar, wenn der Werbende absichtlich durch unwahre Angaben beim Verbraucher einen falschen Anschein weckt; diese Werbung kann mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe geahndet werden”.
Weiterhin beziehe ich mich auf “Nichtigkeit und Anfechtbarkeit von Rechtsgeschäften”.
Rechtsgeschäfte, welche gegen die guten Sitten verstoßen, sind nichtig. Ich beziehe mich auch auf Rechtsgeschäfte, die gegen gesetzliche Verbote verstoßen, wie oben aufgeführt dem BGB und UWG zu entnehmen; weiterhin einbeziehen möchte ich den Punkt Arglistige Täuschung.
Außerdem mache ich Gebrauch von der Generalklausel, welche Ihre AGB als unwirksam betrachtet, da diese mir nicht zum Einsehen vorlag und auch nicht ausgehändigt wurde. Dieses verstößt gegen das BGB, welches sich hierbei auf das AGB-Gesetz bezieht.
In einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Bayern erfuhr ich zudem, dass die auf ihrem Zettel abgedruckte Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Erfordernissen des §312 Abs. 2 BGB und des § 355 BGB gerecht wird. Daher erlischt das Widerrufsrecht nicht (§ 355 Abs. 3 Satz 3 BGB). Den Hinweis zum Widerrufsrecht muss ich, denke ich, nicht extra erwähnen. Falls doch, §505 und §491 des BGB beziehen sich auf Ratenlieferungsverträge bzw. Verbraucherdarlehen!
Egal aus welchem der genannten Gründe: Ich möchte darum bitten, dass meine Daten mit sofortiger Wirkung gelöscht werden und das Abonnement storniert wird.
Auch ohne all diese Verstöße sollten Sie aus Gründen der Kulanz dazu bereit sein. Solche Werbemethoden schaden dem Ansehen Ihrer Firma sowie dem aller Zeitschriften, die sie vertreiben.
Sollten Sie trotz dieser Reihe an Verstößen meinen Widerruf ablehnen oder abweisen, werde ich umgehend meinen Rechtsbeistand aufsuchen und Strafanzeige stellen.
Ich fordere Sie zudem auf, eventuelle Zahlungen, die Sie mithilfe meiner Kontodaten schon unternommen haben, zurückzubuchen!
Ich bitte um eine baldige Reaktion Ihrerseits! Und zwar dahingehend, dass dieses Abonnement, das ich nie wollte, sofort gekündigt wird!!! Ich meine das ernst, ich werde auf keinen Fall auf irgendeine Forderung von Ihrer Seite eingehen!
Mit freundlichen Grüßen
März 25th, 2010 17:50
ich versuche schon seit einer woche bei gerd c . … anzurufen und egal zu welcher tageszeit, dort wird nie abgehoben.
einschreiben ist schon vor einer woche rausgegangen und langsam hätte ich gern gewissheit..
mich ärgert das alles so so sehr, am meisten ärgere ich mich über mich selbst.
das einzige, was man trauriger weise daraus lernen muss, ist dass man auf der straße niemandem mehr vertrauen kann..eigentlich klar, auch wenn jetzt auch seriöse unternehmen darunter leiden werden.
März 25th, 2010 19:45
So laufen die Geschäfte des deutschen Videorings bzw. seines Inhabers schon seit Jahrzehnten:
Abos unter Vortäuschung echt bekloppter emotionaler Lügengeschichten verkaufen, Drückerkolonnen, organisiertes Verbrechen.
Erstaunlich, dass diese Masche seit bald 30 Jahren läuft ohne dass ihr ein juristischer Riegel vorgeschoben wird.
Erstaunlich, dass da immer noch Leute drauf reinfallen, langsam müsste rein rechnerisch jeder mal drangewesen sein…
März 26th, 2010 15:02
@ Axl,
das ist wohl wahr. Diese Betrüger gibts schon lange. Es gibt aber auch seriösere Firmen, denen man auf der Straße glauben schenken kann. Da liegt glaube ich das Problem. Meistens laufe ich an Leuten, die mir was aufschwatzen wollen vorbei oder höre es mir zumindest zunächst an. Aber wie diese Herrschaften vorgegangen sind. Das is ein Kaliber, mit dem ich es noch nie zuvor zu tun hatte. Sie gehörten auf jeden Fall zu denen, von denen ich mir nich sicher war, ob sie seriös sind oder nicht.
März 26th, 2010 17:14
Achtung, inzwischen sind sie auch in Bielefeld! Übrigens wird man auch telefonisch von ihnen kontaktiert. Ruft man die Nummer zurück, geht niemand dran.
Geworben wird mal wieder mit der Nächstenliebe – schade, dass solche Firmen den seriösen Spendensammlern wirklich schaden!
März 26th, 2010 20:29
jaja mich haben sie nicht bekommen habe denn braten gerochen
März 26th, 2010 20:39
auserdem hatt fehler in der logig gemacht bei dem was er mir gesagt
gut zuhören und eine diskusion anfangen warum es den besser sein solte alls z.B rapidshare und so geschiechten oder filme auf english zu sehen usw
er hatt sich ganseinfach verquatscht
so bin ich nicht reingefallen auf die masche
März 26th, 2010 20:41
vorsicht in frankfurt auf der zeil
März 26th, 2010 21:00
mich wolten sie mit viedo spielen und filmen ködern
da auch vorsicht
März 27th, 2010 18:58
Gestern (Außerhalb der Widerrufsfrist) wurde der Brief, der am 19.03. (in der Widerrufsfrist) bereitgestellt wurde, abgeholt.
Jetzt bin ich mal gespannt.
März 28th, 2010 06:24
Oh Mann, ich könnte im Boden versinken… Bin am Freitag in Nürnberg erwischt worden. Ebenfalls mit dieser Schülerbotengeschichte…
Nun bin ich ja bei weitem nicht mehr jung und naiv und dazu sogar juristisch sehr gebildet und trotzdem falle ich auf so was rein. Wie peinlich. Ich sollte wissen, dass man alles was man unterschreibt vorher erst genau durchlesen muss. Steht ja alles auf diesem Wisch drauf: Abonnement über 14 Monate, Einzugsermächtigung, ne komische Firmenbezeichnung… Sage ich doch noch zu dem feinen Herrn, dass ich ja eher skeptisch bin, aber gemacht habe ich es trotzdem. Null Ahnung, was mich da geritten hat! Man ist eben einfach viel zu gutmütig und lässt sich von der netten Art einlullen. Die wissen schon ganz genau, worauf es ankommt.
Schon seltsam. Objektiv gesehen sind die Methoden ja leicht zu durchschauen, aber von einem dritten Standpunkt aus kann man immer leicht mit dem Finger auf andere zeigen, nach dem Motto: “Man bist du doof, wie kann man denen auf den Leim gehen.” Aber ich sag euch was Leuts, wir sind eben guten Herzens und haben viel zu wenig kriminelle Energie um solche Nepper gleich zu durchschauen.Immerhin haben wir ja was daraus gelernt: Alles erst doppelt und dreifach prüfen und immer eine Nacht drüber schlafen
Hoffe die Sache geht für euch alle gut aus. Mein Widerruf wird Montag gleich zur Post gebracht. Die sollen mir ruhig kommen, ich habe die Krallen ausgefahren…
Liebe Grüße!
März 28th, 2010 13:45
Wie peinlich … ich würd mir am liebsten nen Spaten holen und mich einbuddeln!!!
) geschickt, sowie den Verlag über die Sachlage informiert. Montag geht dann das Einschreiben an Gerd C. Meyd herraus. Hat einer von euch mehr Erfahrungen mit dem Laden??? Oder weiß jmd. was man noch tun kann? Strafanzeige stellen? So einem Unternehmen muss das Handwerk gelegt werden. Ein Wunder, dass die mit diesem Trick schon seit fast einem halben Jahr erfolgreich sind!
Bin gestern auf die Masche reingefallen. Ich weiß gar nicht warum ich so naiv war und was mich da geritten hat *Augen verdreh* ich ärger mich schwarz!!! Naja hab sowohl dem DVR als auch der PVZ eine Widerrufserklärung (inklusive sämtlicher Paragraphenverweise meiner Vorredner, Danke im Übrigen
Die sollen mir mal zwischen die Finger kommen …
Viele Grüße!
PS: An alle anderen: Passt auf, dass euch nicht sowas passiert. Die scheinen im ganzen Bundesgebiet aktiv zu sein, gestern war wieder Duisburg dran!
März 28th, 2010 15:24
es hilft nix..egal was ich schreibe
März 29th, 2010 15:14
Bin raus. Ende Oktober reingefallen. Nach Widerrufsfrist widerrufen. Den Stern Ende Dezember informiert. Stern hats zwar sehr interessiert, wollte/konnte nichts tun. Aber nicht locker gelassen. Mitte März kam endlich ein Schreiben von der PVZ. Bin draußen. Ein Kumpel von mir wird Anwalt. Er sagt, auf keinen Fall bezahlen. Wenn Mahnschreiben von irgendwelchen Anwälten kommen, IGNORIEREN. Erst reagieren wenn ein Schreiben vom Gericht kommt. Das wird aber nicht passieren. Die Devise heißt: Das ganze einfach AUSSITZEN.
Zu Tine, ich bin auch nicht mehr die jüngste, bin schon über 30. Das Mädel war aber sehr nett, rhetorisch sehr gut geschult. Die sprechen eher junge Leute an, weil sie wohl eher bezahlen und Angst haben.
März 29th, 2010 21:10
bin heute in koblenz reingefallen. wie soll ich am besten vorgehen? gruß